HorseMonitoring


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HorseMonitoring wird eingesetzt zur Überwachung von Pferden bei bevorstehenden Geburten, Verdacht auf Koliken und bei Heilungsprozessen nach Operationen.

Nach Studien verschiedener Veterinär-Universitäten finden Fohlengeburten zu 80% in dem Zeitraum 20:00 Uhr bis 6:00 Uhr statt. Bestehende Abfohlsysteme, Geburtsmelder und Videoüberwachungssysteme arbeiten erst nach einer Phase des Justierens am Gerät, benötigen wache Anwesenheit am Bildschirm, oder einen Eingriff am Pferd. HorseMonitoring verschafft der trächtigen Stute die ungestörte Rückzugsmöglichkeit eines Fluchtieres und die rechtzeitige aktive Anwesenheit und Unterstützung des Züchters oder Tierarztes zum Zeitpunkt der Fohlengeburt.

Das intelligente Meßsystem wird mit einem gepolsterten Gurtsystem an der Brust des Pferdes angelegt und misst die Indikatoren: Herzfrequenz, Fellfeuchte und Lage des Pferdes.

Die einzelnen Indikatoren sind logisch miteinander vom Meßsystem verknüpft. Der Alarm wird ausgelöst, wenn die Kombination der Messwerte einen kritischen Zustand ermittelt. Die Grenzwertüberschreitung eines einzelnen Indikators, wie z.B. Hinlegen oder Wälzen des Pferdes (sein natürliches Verhalten), löst keinen Alarm aus. So können unnötige Fehlalarme vermieden werden.

Fängt die Stute hingegen unmittelbar vor dem Geburtsvorgang zu schwitzen an und begibt sich in Seitenlage, so führt die Kombination aus den Indikatoren Lage des Pferdes und Fellfeuchte zur Auslösung des Alarms.

Durch die Erfassung und Verarbeitung des dritten Indikators – der Herzfrequenz - alarmiert HorseMonitoring auch bei sehr routinierten Stuten, die kaum schwitzen oder keine Seitenlage einnehmen, den Züchter oder Tierarzt rechtzeitig. Denn die erhöhte Kreislauffunktion  führt zur Auslösung eines Alarms.

Die im Gurtsystem integrierten EKG – Elektrodenfelder messen wie bei einer tierärztlichen EKG Untersuchung, die elektrische Aktivität des Herzmuskels an der Hautoberfläche. Eine Rasur an der betreffenden Hautpartie ist nicht nötig, da das einmassierte Elektrodengel eine Ankopplung des Signals auf die Hautoberfläche ermöglicht. Das Elektrodengel ist hautverträglich und hinterlässt keine Rückstände.

 

Durch eine am System integrierte Leuchtdiode, ist es für den Züchter oder Tierarzt möglich, die Herzfrequenz außerhalb der Box auch im Dunkeln zu erkennen. Mithilfe einer Armbanduhr kann dann die aktuelle Herzfrequenz pro Minute manuell ermittelt werden. Dies reduziert die Störung der Stute oder des Kolikpatienten und vermeidet Unfälle des Betreuers bei nervösen und erkrankten Pferden.

HorseMonitoring ist durch den Akku unabhängig vom Stromnetz. Der Akku verfügt über eine Betriebsdauer von 72 Stunden.

Die Alarmierung erfolgt durch ein im Meßsystem eingebautes Telefon-Modul, das den Tierarzt oder  Besitzer anruft und informiert. Die eigene Rufnummer kann der Bediener über die Tastatur am System hinterlegen.

Für die Kommunikation ist in unserem Geburtsmelder ein Mobilfunksystem integriert, so dass die Reichweite nahezu unbegrenzt ist. Mit dem Einsetzen einer SIM-Karte in das System HorseMonitoring, vergleichsweise einfach wie bei einem Handy, erhält das System auch eine eigenständige Rufnummer, die angerufen werden kann. Der Alarm erfolgt in Echtzeit in Form eines Alarmtons auf die Rufnummer, die vom Anwender am System HorseMonitoring eingerichtet wurde. Das Einrichten der Rufnummer erfolgt im Dialog über einen Tastaturblock am System HorseMonitoring.

Neben der ersten Rufnummer, die eingerichtet und jederzeit geändert werden kann ohne die SIM Karte nochmals auszubauen, besteht die Möglichkeit, eine zweite Rufnummer zu hinterlegen. Die zweite Rufnummer wird im Falle eines Alarms angerufen, sollte die erste Rufnummer besetzt sein. Die Benachrichtigung im Alarmfall erfolgt ohne jegliche akustische Störung für das Pferd.
 

Mit dem Einsatz der Mobilfunktechnik nach GSM Standard, ist es für den Züchter oder Tierarzt jederzeit möglich, eine Fernabfrage über die aktuelle Herzfrequenz des Pferdes zu starten. Der Züchter oder Tierarzt löst mit dem Anruf an das System HorseMonitoring eine SMS aus, die ihm die aktuelle Herzfrequenz mitteilt. Durch den Anruf an das System, kann der Züchter für eine kurze Zeit hören, ob das Pferd scharrt oder schlägt. Im System wird durch den Anruf ein Mikrofon freigeschaltet, welches die Geräusche, die durch das Pferd verursacht werden, auf das Handy des Züchters überträgt. Auch dies erfolgt ohne jegliche Störung für das Pferd.

Neben der Version  HorseMonitoring  gibt es die Version HorseMonitoring vet für Tierärzte und Tierkliniken

 

 
  HorseMonitoring powered by MTK Messtechnik Hamburg (GmbH & Co.)KG | Datum der letzten Aktualisierung:25.08.2010